Mai 2009
BVKJ-Symposien im Rahmen des 27. Symposiums der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie vom 21. bis 23. Mai 2009 in Zürich
Beiträge befinden sich derzeit im Begutachtungsverfahren
März 2009
BVKJ-Symposien im Rahmen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) vom 4.-7.3.2009 in Hamburg
Programm
| | Abstract Die Effektivität von Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter ist heute unumstritten. Insbesondere für den Erfolg verhaltenstherapeutischer Interventionen liegen zahlreiche Belege vor. Gleichzeitig sind viele wichtige Fragen in der Wirksamkeit von Psychotherapie mit Kindern offen. Die Rolle von Moderatoren, Mediatioren und Therapiesettings sowie die Wirksamkeit von verhaltenstherapeutischen Interventionen in der Prävention sind auch heute noch wenig untersucht. Im Symposium werden aktuelle Interventionsstudien vorgestellt, die sich mit diesen Fragen beschäftigen. In einer ersten Studie wird die Rolle komorbider ADHS für den Behandlungserfolg der Adipositas im Kindesalter untersucht. Der zweite Vortrag beschäftigt sich mit der Effektivität von Elterntrainings in der Prävention von internalisierenden und externalisierenden Störungen. Im dritten Vortrag wird der Frage der Effektivität indizierter Pravention von internalisierenden Störungen nachgegangen und dabei insbesondere die Rolle der Elternarbeit analysiert. Der vierte Vortrag thematisiert die verhaltenstherapeutische Behandlung der Störung mit Trennungsangst und untersucht, ob die erfolgreiche Behandlung dieses Störungsbildes nur unter Einbezug der Eltern gelingt. |
| | Abstract In diesem Symposium, das gemeinsam von Vertretern der Fachgruppe Klinische Psychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) und der Bundesvereinigung für Verhaltenstherapie im Kindes- und Jugendalter (BVKJ) organisiert wurde, sollen aktuelle Forschungsbefunde präsentiert und zur Diskussion gestellt werden. Das Themenspektrum reicht dabei von ätiologischen Befunden, über Beiträge zur Epidemiologie und psychotherapeutischen Versorgung bis hin zur Erforschung von Konzepten über psychische Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen. Zunächst wird Silvia Schneider neue Ergebnisse aus Grundlagenstudien zum verbesserten Verständnis der Ätiologie von Angststörungen im Kindes- und Jugendalter vorstellen. Ulrike Ravens-Sieberer wird dann aktuelle Daten aus epidemiologischen Studien (wie BELLA, KIGGS) zu psychischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen präsentieren. Dies wird ergänzt durch Befunde zur derzeitigen psychotherapeutischen Versorgungslage, die von Wolfgang Ihle dargestellt werden. Zuletzt soll noch die Perspektive von Kindern und Jugendlichen selbst im Hinblick auf psychische Gesundheit/Krankheit thematisiert werden, was Christoph Käppler anhand von Ergebnissen der AMHC-Studie darlegt. Abschließend sollen in diesem Symposium Fragen zu Schlußfolgerungen und Konsequenzen aus den dargestellten aktuellen Forschungsbefunden erörtert werden. |